Wir über uns

EvaMigrA: "Wer" und "Was" ist das ?
Der Verein EvaMigrA ist ein "e. V." (eingetragener Verein) mit einem Vorstand, einem Geschäftsführer und über 30 Angestellten. EvaMigrA besteht seit über 10 Jahren in Hamburg. Ursprünglich ist er aus der Gilden- und Flüchtlingsarbeit der Hamburger Diakonie entstanden und ist daher in seinem Anspruch einem christlichen Leitbild verpflichtet. Der Verein ist in 6 Jugendmigrationsdienste und die Abteilungen Migrationsprojekte, hauswirtschaftl. Ausbildung, zentrale Verwaltung mit Öffentlichkeitsarbeit und Schulcafe H 15 aufgeteilt, die von der Geschäftsstelle koordiniert werden. Er ist anerkannter Träger der Jugendsozialarbeit und Jugendhilfe.

Ziel und Aufgaben von EvaMigrA...
Die Evangelische Jugendsozialarbeit, wie bei EvaMigrA geleistet, unterstützt junge Menschen bis 27 Jahre in ihrem individuellen Prozess des Erwachsenwerdens und bei ihrer Integration in die Arbeitswelt und die Gesellschaft. Ihr Handeln beruht auf der Basis des christlichen Auftrages, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen in Wort und Tat zu bezeugen. Die Evangelische Jugendsozialarbeit versteht ihre Aufgabe als Verwirklichung dieses Auftrages für junge Menschen, die in Not sind. Sie wendet sich diesen jungen Menschen ganzheitlich zu und setzt sich dafür ein, die gesellschaftlichen Ursachen ihrer Nöte zu beseitigen. Wir wollen durch unsere Maßnahmen erreichen, dass Jugendliche und junge Erwachsene einen persönlichen Reifeprozess durchlaufen, an dessen Ende sie in der Lage sind,

- selbständig und selbstbestimmt ihr Leben zu planen
- ihre Wünsche klar und demokratisch zu artikulieren,
- Lebenskrisen zu bewältigen sowie
- fachlich und sozial kompetent, dauerhaft am Erwerbsleben teilzuhaben.

Die Jugendsozialarbeit schafft Rahmenbedingungen zur Erreichung dieser Ziele, und sie nimmt gleichzeitig eine Lobbyfunktion für junge Menschen in Politik und Gesellschaft wahr. Evangelische Jugendsozialarbeit sieht sich prinzipiell als Anwältin und Ansprechpartnerin aller jungen Menschen; dennoch gilt ihr besonderes Augenmerk sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen (vgl. § 13 KJHG). Dies sind junge Menschen, die zum Beispiel durch

* körperliche und intellektuelle Einschränkungen,
* soziale Isolierung und Vereinsamung,
* Armut und Arbeitslosigkeit,
* Wohnungsnot, Gewalt, Sucht,
* Stigmatisierung und Ausgrenzung,
* Migration oder Flucht

instabil oder auch "nur" in Gefahr sind, aus der Bahn geworfen zu werden.

Es ist ein zentrales Anliegen der Jugendsozialarbeit, den jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenszusammenhängen von Mädchen und Jungen, jungen Frauen und jungen Männern durch geschlechtsspezifische Angebote gerecht zu werden.

.... Starthilfen ....
EvaMigrA e.V. in Hamburg initiiert und fördert Aktivitäten, Initiativen und Projekte der Jugendsozialarbeit, so zum Beispiel im Bereich

* der Jugendberufshilfe,
* der Eingliederung junger Migrantinnen und Migranten und hier insbesondere von jungen Aussiedlerinnen und Aussiedlern
* der Mädchensozialarbeit und
* der Schulsozialarbeit

sowie andere präventive und innovative Ansätze, wie etwa solche der Mobilen Jugendarbeit, der Erlebnispädagogik oder der Evangelischen Jugendarbeit und Jugendhilfe.

und Integrationshilfen
Die gesamte Arbeit der Jugendmigrationsdienste von EvaMigrA und der Projekte gilt der unmittelbaren Eingliederung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund, von Aussiedlern/Spätaussiedlern, Flüchtlingen und Asylberechtigten. Insgesamt ist durch die zunehmende Migrationsproblematik ein Handlungsbedarf hinsichtlich der Betreuung von heimatlosen und entwurzelten Familien entstanden, den EvaMigrA aufgenommen hat. Aus der praktischen Arbeit heraus haben sich in allen institutionellen Einglie- derungshilfen 3 Schwerpunkte gebildet: Case Management/Beratung und Seelsorge, sozialpädagogische Betreuung und Orientierungshilfe. Dabei spielen gruppenpädagogische Maßnahmen eine große Rolle, in denen sich die Kinder gemeinsam einer gleichen Situation stellen, die Folgen des Heimatverlustes verarbeiten und sich im neuen Umfeld orientieren können. Die Praxis definiert sich unter stark präventiven Gesichtspunkten, gemeinsam zu lernen und Freunde zu finden hilft, die Angst vor der Zukunft zu nehmen und Gewaltbereitschaft abzubauen.

Das Förderungsprogramm von EvaMigrA ist auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verständigungsbasis aufgebaut. Sprachförderung fin- det sich in Kinder- und Jugendarbeit, Freizeitaktivitäten, Neigungsgruppen, Schularbeitshilfe, offenen Jugendtreffs, geschlechts- spezifischen Angeboten und Bildungsangeboten. Jede Form der Förderung beinhaltet gleichzeitig Freiräume für die eigenen Wege individueller Entfaltung.

Im wechselseitigen Austausch zwischen Eltern und Kindern wirkt sich die Zuwendung und Unterstützung, die wir den Kindern zugute kommen lassen, ebenfalls auf die Integration der Eltern aus.

TÄTIGKEITSBEREICHE VON EvaMigrA e.V.

Jugendclubs

Zu allen Schwierigkeiten der Eingewöhnung haben die Jugendlichen mit ihrer Pubertät zu kämpfen. Wie leicht sich gerade in dieser Altersgruppe ein Nährboden für soziale Konflikte bildet, ist bekannt. Die Jugendarbeit bedeutet Prävention vor dem Abgleiten in Randgruppen. Sie ist nicht bequem, aber sehr notwendig.

EvaMigrA hat in einigen Übergangseinrichtungen "Jugendclubs" eingerichtet, in denen sich Jugendliche der Unterkünfte mit Einheimischen aus der Nachbarschaft treffen können. Diese Kontakte fordern von beiden Seiten eine Neuorientierung und ein Über- denken von übernommenen Wertmaßstäben.

Betreuungsangebote für Schulkinder
Diese durch verschiedene Sponsoren und die Bezirke finanzierte Förderung wird als Integrationshilfe für Kinder mit Migrationshintergrund und Hier geborenen Kindern im Quartier durchgeführt. Den Migranten wird in den ersten Monaten nach Eintreffen in Deutschland die Eingliederung in unser Schulsystem erleichtert oder auch erst ermöglicht.

Standorte sind hier ebenfalls einige Übergangseinrichtungen und Containerdörfer, aber auch Schulen selbst, die zur Unterstützung der durch die Sprachbarrieren überforderten Lehrer gern geeignete Räume zur Betreuung, Schularbeitenhilfe und Sprachtraining zur Verfügung stellen.

Diese Lehrer sind häufig die ersten und einzigen Ansprechpartner für die Kinder, was ihnen eine hohe Sensibilität abfordert. Der Kontakt zu den Lehrkräften, zu Eltern und Sozialarbeitern ist für eine ernstzunehmende Betreuung unentbehrlich. Die neue Lebenswelt den Kindern und Jugendlichen zu erschließen, ihnen Angst, Misstrauen und Orientierungslosigkeit zu nehmen, ist keine leichte Aufgabe. Nicht nur durch die konkrete Förderung, sondern auch durch gemeinsame Aktivitäten werden Lernprozesse ausgelöst, die den Kindern ermöglichen, ihre Balance wiederzufinden, sich neu zu orientieren und Anschluss an Gleichaltrige zu finden.

Beratung, Begleitung und Case Management
Die bisher genannten Aktivitäten sprechen direkt die Kinder und Jugendlichen an. Das Case-Management, die Sozial- und Rechtsberatung ist selbstverständlich ein notwendiger und stabilisierender Integrationsfaktor. Wenn den Eltern in Fragen der Anerkennung, der konkreten Be- wältigung des Alltags geholfen werden kann, dann kommt dies fraglos den Kindern zugute.

Das Beratungsangebot ist auf die Probleme von jugendlichen mit Migrationshintergrund ausgerichtet, bezieht aber Jugendliche die im Quartier geboren sind und leben jederzeit mit ein. Sie finden Hilfe und Beratung bei der Durchführung von Aufnahme- und Anerkennungsverfahren nach dem BVFG (Bundesvertriebenengesetz), oder bei der Klärung von Staatsangehörigkeitsangelegenheiten.

Verschiedene juristische und soziale Probleme entstehen aus der Umsiedlung und bedürfen ebenso einer Klärung wie die, die sich aus den unterschiedlichen Rechtssystemen der Herkunftsländer Länder in Bezug auf die deutsche Rechtsprechung ergeben.

Für Leiter und Sachbearbeiter anderer Institutionen, die ebenfalls im Bereich Migrations-Jugendsozialarbeit tätig sind, bietet EvaMigrA Wochenendseminare über die aktuellen Veränderungen in der Rechtsprechung an. Die unregelmäßige Herausgabe von Informa- tionsschriften zu rechtlichen Fragen ergänzen die Bundesland übergreifenden Seminare.

Orientierungskurse
Eine wesentliche Voraussetzung zur Eingliederung ist das Beherrschen der deutschen Sprache. Für alle MigratInnen ohne Sprachkenntnisse ist die Sprachlosigkeit ein schwer zu überwindendes Hindernis.

EvaMigrA bietet daher seit Beginn Orientierungskurse mit sprachpraktischen Übungen an, die durch die Themen wie Wohnung, Essen, Arbeit, Geld etc. einen lebensnahen Einblick in das Alltagsleben schaffen. Die täglich stattfindenden Kurse für Jugendliche, die nicht mehr der allgemeinen Schulpflicht unterliegen und sich in einer Phase der persönlichen Lebensorientierung befinden, geben eine solide sprachliche Basis, Halt und Orientierungshilfen.

Wochenendseminare
Alle Standorte haben die Möglichkeit, in Workshops und Seminaren ihre Arbeit zu vertiefen, jugendspezifische Fragen und Probleme aufzuarbeiten oder bestimmte kreative Fähigkeiten zu fördern, zum Beispiel in Theaterworkshops, Musiksessions, im Umgang mit der Videokamera, beim Rudern etc. Die Möglichkeit der finanzierung solcher Hilfen ist in letzter Zeit seghr eingeschränkt und bedarf des Sponsorings.

... Ferienprogramme ...
Gerade die umfangreichen Schulferien bieten Gelegenheit, die Kinder und Jugendlichen vom Alltagstrott weg durch Freizeitangebote anzusprechen. Hamburg zeigt da eine nicht leicht zu übertreffende Vielfalt an Anreizen. Im "Venedig des Nordens" gibt es Fleete für Kanutouren, Parks und Ausflugsmöglichkeiten für Sport, Spiel und Spaß und vieles mehr. Das Ferienprogramm enthält zentrale Veranstaltungen und Spielraum für individuell auf den Standort abgestimmte Gruppenaktivitäten.

... und Ferienreisen
In allen Ferien konnten wir bisher außerdem Reisen durchführen, die den Bedürfnissen der Kinder nach Abenteuer, Sport und Entspannung entgegenkommen sind: Kurzreisen nach Paris oder London, mehrwöchige Segel- und Paddelreisen und Aufenthalte in Norwegen und Schweden. Leider tritt hier das allgemeine Problem der Finanzierzung besonders hart zutage. Diese Maßnahmen, obwohl letztlich sehr erfolgreich, weil im gemeinsamen Aufenthalt und Erleben das konfliktfreie Miteinander intensiv geübt werden kann, aber auch das selbständige Agieren in auch für "Eiunheimische" fremder Umgebung, werden vom Bund nicht mehr finanziert. Eine Ersatzfinanzierung ist noch nicht gefunden. Es ist in jedem Fall sinnvoll, die jungen Menschen in den langen Ferienwochen zu Aktivitäten zu ermuntern, sie aus den meist beengten Wohnverhältnissen heraus und zu Gleichaltrigen zu führen, um ihnen Gelegenheit zu nicht schulgebun- dener Bildung und Austausch zu geben.

Musik-und Medienarbeit in HH-Langenhorn
Das Medienprojekt öffnet sich allen Jugendlichen, die z.B. Rockmusik lieben, lernen und üben wollen. Angeboten wird Musikunterricht auf Instrumenten der Rock- und Pop-Musik, aber auch Gesang, Musiktheorie.

Das Projekt stellt Computer und Anlagen zur Verfügung. Regelmäßige Workshops zu speziellen Themen wie Gehörbildung, Harmonie- und Rhytmuslehre runden das theoretische Wissen ab. Beratung in der Aufnahmetechnik sind weitere Programmpunkte des Projekts. In den Ferien konnte ein Tanzpädagoge für Hip-Hop-Kurse dazugewonnen werden.

Mitarbeiterschulung
Für die rund 30 EvaMigrA-Mitarbeiter in der Migrationsarbeit für Kinder- und Jugendliche finden regelmäßige Besprechungen statt. Hier werden fachspezifische Themen erörtert, organisatorische sowie pädagogische. Zusätzlich greifen wir dabei auch relevante Themen auf, so dass eine übergreifende und verbindliche Arbeitsweise für alle JMD-Standorte gewährleistet ist.

Den hauptamtlichen Mitarbeitern stehen Diakonische Helferinnen, Zivildienstleistende und Praktikanten zur Seite.

Außenstelle Brandenburg
Alle bisher beschriebenen Aktivitäten laufen in kleinem Maßstab in der bisher einzigen Außenstelle in Brandenburg ab. Allerdings liegen die Übergangswohnheime, Beratungsstelle und Jugendtreff in dem Flächenstaat weit auseinander. Die Familien sind ohne Auto, Bus oder Bahnverbindung auf die Arbeit vor Ort angewiesen.

Die Arbeitsbereiche sind vergleichbar. Case Management, persönliche Einzelberatung für Eltern und Kinder, Kontakte zu Schulen herstellen und pflegen, Hilfestellung bei der Lehrstellensuche und Begleitung zu den Ämtern. In Gruppen können die Kinder Sport treiben, kochen, wandern, verreisen und einheimische Gleichaltrige treffen.

Durch die schwer zu überwindenden Entfernungen entsteht bei Einzug in eine Privatwohnung oft eine Isolation, die eine Nachbetreuung der Jugendlichen notwendig macht. Da die neuen Bundesländer zunehmend Arbeitsplätze und Wohnraum zur Verfügung stellen können, steigt ihre Attraktivität.

SchuKo e. V.
Der Verein SchuKo ist unter dem Dach von EvaMigrA als eigener eingetragener Verein angesiedelt. Es ist ein selbstverwaltetes Ausbildungsprojekt für hauswirtschaftliche Berufsausbildung und den Betrieb eines Schulcafees an der Schule H15, gleichsam eine Artr Jugendarbeit mit einem altersgerecht und berufsbezogenem gestaffelten Angebot. Kinder und Jugendliche von 16 bis 24 Jahren können eine Ausbildung erhalten, sich selbst in täglicher Arbeit vor anderen Jugendlichen beweisen, Buffets gestalten, Mittagessen ausrichten aber auch Kicker, Tischtennis und Gesellschaftsspiele spielen. Ergänzt wird dieses durch spezielle Angebote wie Sport und Hausaufgabenhilfe, Betriebsbesichtigungen, Ausflüge u. v. m.

Kindergruppen
Zur Zeit betreut EvaMigrA in 2 Containerdörfern Kinder. SpieLeBa nenne wir diese ehrenamtliche Aktivität; Spielen Lesen Basteln.Sie kommen mit ihren Eltern aus Kasachstan, Afghanistan, aus dem Iran, Russland, Kroatien, Polen; es sind Sinti und Roma Kinder, nicht selten leben bis zu 25 Nationalitäten zusammen.

Die Gruppen sind aus der Notwendigkeit entstanden, die Eltern zu entlasten und den Kindern für einige Stunden am Tag eine kindgerechte Daseinsform in einer instabilen Übergangszeit zu ermöglichen. Sie werden spielerisch herangeführt an die neue und fremde Kultur und Sprache dieses Landes. Oft stellt die Gruppe eine Oase dar, in der sie ihr Kindsein erst- malig ausleben dürfen. Sie sind gewohnt, die kleineren Geschwister verantwortlich zu beaufsichtigen. In dieser Nationalitätenvielfalt üben die Kinder untereinander Toleranz, die ihnen von der Erwachsenenwelt nicht selbstverständlich vorgelebt wird.

Durch die Förderung der "Tafeln" hat sich eine gemeinsame Arbeitsweise entwickelt, z.B. gemeinsam zu kochen. Das orientiert sich an den Bedürfnisssen der Kinder und trägt bei einigen Kindern dazu bei, dass die elterlichen Rationen, finanziert aus Hartz IV, erheblich aufgebessert werden, die Kinder in der Gruppe satt werden.

Die angestrebte Pädagogik soll wie ein natürlicher länderübergreifender Austausch wirken, nicht "von oben verabreicht". Sie ist ausgerichtet an der individuellen Entfaltung der Kinder und zwangfreien gemeinsamen Lernen. Unsere qualifizierten Gruppenleiterinnen sind in der Regel aus ähnlichen Lebenssituationen erwachsen wie die Kinder und bringen daher Verständnis für ihre besonderen Lebensumstände mit. Sie verfügen über eine größere Toleranz und Geduld und haben einen leichteren Zugang zu den Eltern.

Weitere Arbeitsbereiche
EvaMigrA führte einen Schüler- und Lehreraustausch mit Polen und Norwegen durch. Die Schulklassen lernen in den Heimatländern in der Schule Deutsch als Fremdsprache und waren daran interessiert, Sprache und Menschen praktisch kennenzulernen. Ein intensiver Kontakt bestand bereits in den Jahren 1989 bis 1994 zu den Aussiedlergebieten Polens. So wurde in diesen Jahren in Kattowitz ein Beratungsbüro zu Fragen der Aussiedlung eröffnet und im Bereich Deutsch als Fremdsprache begann zeitgleich die Ausbildung von Deutschlehrern in Methodik- und Didaktikseminaren. Die hier gemachten Erfahrungen konnten einem geplanten ähnlich strukturierten Projekt in West-Sibirien zugute kommen. In Omsk entstand ab Sommer 96 ein neues Beratungs- und Schulungszentrum. Zudem wurden regelmäßig Studienreisen nach Polen und GUS durchgeführt, die z. T. als Bildungsurlaub anerkannt werden, und in ebensolchen Zeitabständen kamen Schüler und Lehrer aus Polen und Norwegen nach Hamburg.

Ein Austausch besteht mit der Kvinesdal Ungdomsskule in Norwegen weiterhin fort.

Der Verein ist außerdem im Bereich der Diversionsarbeit nach dem JGG und als "Betreuer" tätig.

Zukunftsperspektiven
Es ist bisher festzustellen, dass Struktur und Aufgaben von EvaMigrA eine gewisse Konstanz aufweisen. In diesem festen Rahmen allerdings bewegt sich fast alles. Neue Standorte wurden eröffnet, andere geschlossen, Jugendhilfeeinrichtungen werden in Trägerschaft übernommen, neue Quartiersbezogene Projekte sind n der Konzeption, die Anzahl der Angestellten ist kontinuierlich auf über 30 gestiegen. (Wir haben mit Vorgängerverein 1975 mit 1, 1984 mit 2 Mitarbeitenden angefangen) Als freiem Träger, der keinen Profit erwirtschaften darf und von den finanziellen Zuwendungen von Land und Bund lebt, bleibt eine Zukunftsperspektive im nebulösen Bereich, obwohl klar erkennbar, der Bedarf an unseren Dienstleistungen nicht sinken wird.

Wo ?

      Geschäftsstelle:
      Hartzloh 37
      22307 Hamburg
      Tel.: 040 / 29 15 13
      Fax.: 040 / 254 34 30
      E-Mail: info@evamigra.de

Verantwortlich für Schulcafes und Mittagstische:

Verantwortklich für Projekt Elternarbeit:

Jugendclubs unterhält Evamigra e.V. noch
im Projekt Proregio

Jugendclubs unterhält Evamigra e.V. noch
im Projekt DIALOG

Projekt Brückenschlag, Kyritz / Brandenburg

Projekt DIALOG in HH-Langenhorn

Verantwortlich im Vorstand ist der
Geschäftführende Vorstand:

      Witold Lopacki, Unternehmer
      Irene Michalowski, Gastronomin
      Joerg Kiolbassa, Geschäftführer

Die Adressen und Zuständigkeiten auf örtlicher Ebene unserer JMD in Hamburg und Brandenburg finden Sie unter Kontakt

[Startseite] [Aktuelles] [Infos für Zuwanderer] [Kinder] [Schul-Sozialarbeit] [Jugend] [Beratung] [Bildung] [Wir über uns] [JMD Alstertal] [JMD Prignitz] [Brückenschlag] [Kontakt] [Impressum] [Links] [evamigra] [Downloads]

IMGA0960

Webmaster: EvaMigra.de